Ja, Panik - The Taste and the Money

„Wenn meine Gitarre schon wieder betrunken ist, und ich mitansehen muss, wie du diese Nutte k├╝sst.“

The Taste and the Money, so heißt nicht nur das zweite Album von Ja, Panik, sondern auch gleich das zugehörige Intro. Genauer gesagt heißt so nicht nur das Intro, sondern auch das letzte Lied des Albums - trotzdem kann man hier keineswegs von einem Konzept-Album reden.

Nach dem ruhigen, eher langweiligen und schwachen Start geht es mit Marathon erst richtig los. Härtere, ungewohnte Töne hört man hier, und das geht auch gleich mit dem nächsten Track, Ich bringe mich in Form, weiter. Anscheinend hat sich Ja, Panik großteils von den ruhigen, teilweise schmalzigen Stil des ersten Albums verabschiedet. Und das gefällt sehr gut.

Schade: Das fantastische, live-aufgenommene Swing Low, Sweet dauert nur 48 Sekunden - das hätte Ja, Panik durchaus noch auf einige Minuten ausdehnen können. Das wird mit dem Track Thomas sagt allerdings gut gemacht, ein beeindruckendes Lied, bestehend aus eingängigen Strophen und einem harten Refrain.

Die nachfolgenden Lieder erinnern wieder mehr an das erste Album, wer Tracks wie If we Can mochte, wird sich über Satellite Of Love und Chanson A Boire sehr freuen. In Wien, du bist ein Taschenmesser singen die Burgenländer über ihre neue Heimat, und das nicht gerade begeistert - trotzdem dürfte das Lied auch bei einigen Wienern Anklang finden.
Den Abschluss stellt der zweite Teil des Intros, klingt aber komplett anders - ein durchaus gelungener Abschluss.

Fazit: Wem das erste Album von Ja, Panik gefiel, dem muss The Taste and the Money nicht unbedingt gefallen - die Wahrscheinlichkeit ist aber recht groß. Gerade Satellite of Love und Chanson A Boire liefern den unverwechselbaren Ja, Panik - Sound. Härtere Lieder wie Marathon und Quizshows sind mittlerweile zu den beliebtesten Liedern der Burgenländer geworden, nicht nur auf last.fm: Marathon schaffte es zum Beispiel auf Platz 4 der österreichischen Indie-Charts.






Userbewertung: 7,85 Punkte (20 Stimmen)
Autorenbewertung: 8 Punkte
Alle Kritiken zu Ja, Panik :

Ja, Panik (2006)
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Autoren-Bewertung: 8 Punkte
User-Bewertung: 7,35 Punkte
Datum: 26. August 2009

The Taste and the Money (2007)
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Autoren-Bewertung: 8 Punkte
User-Bewertung: 7,85 Punkte
Datum: 27. August 2009

The Angst and the Money (2009)
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Autoren-Bewertung: 9 Punkte
User-Bewertung: 8,15 Punkte
Datum: 2. Oktober 2009

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