Tenacious D - The Pick of Destiny

„They're taking all the fucking beautiful animals and making them fucking extinct.“

Fünf Jahre nach ihrem ersten Album veröffentlichten Tenacious D 2006 ihr zweites: The Pick of Destiny.

Eigentlich handelt es sich dabei um den Soundtrack zu ihrem Bandfilm Kings of Rock - im Film kommen alle Lieder des Albums vor, mit Ausnahme von The Government Totally Sucks, da die entsprechende Szene herausgeschnitten wurde.

The Pick Of Destiny beginnt ähnlich wie ihr erstes Album, es geht wieder um die Geschichte der Band. So geht es im ersten Track Kickapoo darum, dass der Rocksänger Dio dem jungen Jack Black rät, nach Hollywood zu gehen und eine Band zu gründen.

Als er in Hollywood ankommt trifft er auf Kyle Gass, einen begnadeten Gitarrenspieler (Classico). Nachdem die beiden eine Band gegründet haben bemerken sie, dass sie - wie schon im ersten Album - ernsthafte Probleme haben, einen guten Song zu schreiben. Als sie dann bemerken, dass fast sämtliche erfolgreichen Rockstars der letzten Jahrzehnte ein bestimmtes Plektrum (engl.: Pick) benutzen, versuchen sie es aus einem Museum zu stehlen.

Allerdings streiten sie sich auf dem Weg dort hin (The Divide) und Jack läuft alleine durch den Wald. Vor lauter Hunger isst Jack undefinierbare Pilze - wie sich nachher herausstellt Magic Mushrooms - danach sieht er ein Bigfoot-ähnliches Wesen, mit dem er durch den Wald "fliegt" (Papagenu). Als er wieder halbwegs bei Bewusstsein beim Museum aufwacht, kommt Kyle wieder zurück und die beiden brechen ein (Break In-City) und stehlen das Pick.

Der finale Showdown (Beelzeboss) findet dann vor einem Auftritt statt, bei dem sie das Pick zum ersten Mal benutzen wollen. Bei einem Streit, wer das Pick verwenden darf, zerbrechen sie es und beschwören so den Teufel herauf. Nach einem Rockbattle gelingt es Jack allerdings, den Teufel zu besiegen und sie spielen ohne das Plek weiter.


Hervorzuheben ist The Government Totally Sucks, das wohl als Kritik an dem damaligen Präsidenten Bush gedacht war - dann allerdings eher in einen recht sinnlosen Text abdriftet: "They're taking all the fucking beatiful animals and making them fucking extinct".

Der Titelsong des Films, POD, war die einzige Singleauskopplung des Albums und erreichte einen respektablen 24. Platz in den englischen Charts.

Fazit: Tenacious D hat sich musikalisch seit ihrem ersten Album auf jeden Fall um einiges verbessert. Wer allerdings viel von anspruchsvollen Texten hält, ist mit Tenacious D nach wie vor schlecht bedient. Kein einziges Lied kommt ohne dem obligatorischen "fuck" aus, und auch sonst sollte man sich von Jack Black und Kyle Gass keinen wirklichen Sinn hinter ihren Liedern erwarten.






Userbewertung: 8,70 Punkte (10 Stimmen)
Autorenbewertung: 9 Punkte
Alle Kritiken zu Tenacious D :

Tenacious D (2001)
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Autoren-Bewertung: 8 Punkte
User-Bewertung: 8,75 Punkte
Datum: 14. August 2009

The Pick of Destiny (2006)
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Autoren-Bewertung: 9 Punkte
User-Bewertung: 8,70 Punkte
Datum: 14. August 2009

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