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		<title>trickster.at - Neueste Kritiken</title>
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		<description>Zeigt eine Liste der letzten 10 Kritiken.</description>

		
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			<title>Amerika</title>
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			<description>&lt;p&gt;Es ist Freitag, der Fr&amp;uuml;hling ist bei uns noch nicht in der Art ins Land gezogen, wie wir uns das eigentlich w&amp;uuml;nschen w&amp;uuml;rden, und trickster.at versucht sich heute einmal in Weltliteratur.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Franz Kafka&lt;/strong&gt;, wie uns allen zweifellos bewusst ist, war ein j&amp;uuml;discher &amp;ouml;sterreichisch-ungarischer Schriftsteller, der Anfang des 20. Jahrhunderts zu Lebzeiten eher unerfolgreich um die 15 Werke ver&amp;ouml;ffentlichte. Nach seinem Tod, wie das nunmal ist, wurden posthum weitere 40 Titel ver&amp;ouml;ffentlicht, und er wurde erfolgreich. Bl&amp;ouml;d gelaufen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einer seiner posthum ver&amp;ouml;ffentlichten Titel ist &quot;&lt;em&gt;Amerika&lt;/em&gt;&quot; - das eigentlich &quot;&lt;em&gt;Der Vorschollene&lt;/em&gt;&quot; hie&amp;szlig;, weil &quot;&lt;em&gt;Amerika&lt;/em&gt;&quot; nun mal nur der Arbeitstitel war, aber das w&amp;uuml;rde als Albumtitel wohl nicht so spritzig klingen. Wie dem auch sein, das neueste Naked Lunch - Album tr&amp;auml;gt eben jenen Namen, und versucht bruchst&amp;uuml;ckhaft die Geschichte des 17-j&amp;auml;hrigen Karl Rossmann zu erz&amp;auml;hlen, der von seinen Eltern in die USA geschickt wurde, weil er mit einem Dienstm&amp;auml;dchen Sex hatte. B&amp;ouml;ser Junge.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Genau diesen Anfang behandelt auch - &amp;Uuml;berraschung - das erste Lied des Albums, &lt;em&gt;Let me walk upon the water&lt;/em&gt;. W&amp;auml;hrend im ersten Lied noch von gro&amp;szlig;en Erwartungen gesprochen wird, gibt sich &lt;em&gt;This Hell of Life&lt;/em&gt; ziemlich niedergeschlagen - Karl wird von seinem Onkel in Amerika, bei dem er eigentlich leben sollte, auf die Stra&amp;szlig;e gesetzt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Musikalisches Highlight des Albums, soviel sei vorweggenommen, ist zweifelsohne &lt;em&gt;Fight Club&lt;/em&gt; - nein, kein Schwenk in das Genre der Filmmacherei des sp&amp;auml;ten 20. Jahrhunderts, eher ein Lied mit beeindruckender Bandbreite an Gef&amp;uuml;hlen, die auch der junge Karl im Buch durchmachte, als er im Buch weiter mit seinem Onkel streitete und nun vollkommen auf sich alleine gestellt war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In den weiteren Lieder geht es weiterhin haupts&amp;auml;chlich um die gro&amp;szlig;en Erwartungen und Hoffnungen, die Karl hat - zuerst arbeitet er im Roman als Liftjunge in einem Hotel, wo er nach kurzer Zeit wieder entlassen wird - danach tr&amp;auml;umt er, wie wir alle, von einem ruhigen B&amp;uuml;robeamten-Job.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Musikalisch zu empfehlen ist weiterhin &lt;em&gt;The Tramp&lt;/em&gt;, bevor das Album mit &lt;em&gt;Your Last Waltz&lt;/em&gt; zu Ende geht. Eine Spoiler-Warnung f&amp;uuml;r das Buch sparen wir uns jetzt, da es eh einer von Kafkas unvollendeten Romanen ist, und wir somit gar nichts vom eigentlichen Ende erz&amp;auml;hlen k&amp;ouml;nnen - praktisch, oder?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im letzten geschriebenen Kapitel des Buchs geht es jedenfalls darum, dass Karl wieder mehr Hoffnung hat, weil er eventuell K&amp;uuml;nstler werden k&amp;ouml;nnte. Danach folgt nun seit 73 Jahren ein Cliffhanger, &amp;auml;rgerlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Fazit&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Das beste am Album ist zweifellos: Um es zu genie&amp;szlig;en, braucht man nicht unbedingt Franz Kafka lesen. Rein musikalisch passt Naked Lunch nat&amp;uuml;rlich nicht in jede Situation - ebensowenig wie eine Nacherz&amp;auml;hlung eines Franz Kafka-Romans.&lt;/p&gt;</description>
			<pubDate>Fri, 15 Apr 2011 09:46:49 +0200</pubDate>
			
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			<title>Die Pest Im Piemont</title>
			<link>http://www.trickster.at/die-pest-im-piemont/</link>
			<description>&lt;p&gt;So l&amp;auml;utet Maurice Ernst die zweite Scheibe von Bilderbuch ein. &lt;em&gt;Die Pest Im Piemont&lt;/em&gt; hei&amp;szlig;t sie, sehr sehr fein ist sie geworden und der Titel trifft das Thema recht gut, wie ich finde. Die Pest hat also Einzug gehalten im Piemont, und von dort aus kriecht sie nach &amp;Ouml;sterreich in die Ohren all jener, die nicht Rei&amp;szlig;aus nehmen k&amp;ouml;nnen vor Bilderbuch. Dass diese Band urspr&amp;uuml;nglich tats&amp;auml;chlich Texte aus Bilderb&amp;uuml;chern (Suppenkaspar etc.) vertont hat, will man gar nicht so recht glauben, wenn man sich dieses gerade f&amp;uuml;r heimische Verh&amp;auml;ltnisse durchaus komplexe Album zu Gem&amp;uuml;te f&amp;uuml;hrt. Im Gegensatz zum Gro&amp;szlig;teil des Erstlings &lt;em&gt;Nelken und Schillinge&lt;/em&gt; ist die Grundstimmung hier verschwommen und mit einem d&amp;uuml;steren, fast bedrohlichen Unterton, weg von der Unbeschwertheit der Indie-Szene. &lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Von den B&amp;auml;umen tropft Blut&quot;&lt;/em&gt; in &lt;em&gt;Jesolo&lt;/em&gt;, einer Nummer, die das Live-Publikum 2010 schon mehrmals zu Ohren bekommen hat. Neben Qual und Bedrohung pr&amp;auml;gt insbesondere die Verg&amp;auml;nglichkeit den Grundton des Albums, so fallen Z&amp;auml;hne aus, verfaulen Kirschen, werden Beziehungen beendet. Ernst schafft sehr stimmungsvolle, aber keine fr&amp;ouml;hlichen Texte, viel eher zweifelnde, bedr&amp;uuml;ckende, mit einer recht pr&amp;auml;gnanten Fluchtstimmung versetzte. Ebenfalls gerne verwendet wird das Thema Italien, man findet sich irgendwie immer wieder in einer kr&amp;auml;nkelnden, d&amp;uuml;steren, aber dennoch irgendwie sehr malerischen italienischen Stadt, malerisch auf eine sehr eigene Art. Die Pest im Piemont eben.&lt;br /&gt; Drummer Andreas F&amp;ouml;dinger zeigt immer wieder gerne, was er aus seinen Schlagzeug herausholen kann, so h&amp;ouml;rt man meistens recht schnelle, treibende Drums mit perfekt gesetzter Percussion. Kreischende Gitarren, wie man sie von &lt;em&gt;Calypso&lt;/em&gt; schon kannte, werden sehr h&amp;auml;ufig eingesetzt, &lt;em&gt;Die Kirschen Waren Toll&lt;/em&gt; beginnt &amp;uuml;berhaupt mit einem Gitarrenriff, wie man es eher in einer Progressive Rock-Nummer erwarten w&amp;uuml;rde; man h&amp;ouml;rt wirklich kreative Basslines, die nicht nur zur Gitarre dahind&amp;uuml;mpeln, wie man es schon viel zu oft geh&amp;ouml;rt hat, aber pr&amp;auml;gnant hat Peter Horazdovsky auch auf &lt;em&gt;Nelken und Schillinge&lt;/em&gt; schon gespielt.&lt;br /&gt;Man bringt also verschiedenste Elementen ein, erh&amp;auml;lt aber dennoch durchgehend eine sehr eigene Stimmung aufrecht. Im Prinzip haben sich Bilderbuch v&amp;ouml;llig neu definiert. &lt;em&gt;Die Pest Im Piemont &lt;/em&gt;ist ein Konzept- und Durchh&amp;ouml;ralbum, wie man es besser kaum fabrizieren k&amp;ouml;nnte. L&amp;auml;sst man es durchlaufen, wie es sich geh&amp;ouml;rt, f&amp;uuml;gt sich vieles sehr passend ineinander, trotzdem wirkt es nicht wie ein durchgehender 49-Minuten-Track, sondern ganz einfach wie ein Ganzes - etwas, das mir bei vielen aktuellen Alben sehr fehlt.&amp;nbsp; &lt;br /&gt;Also sto&amp;szlig;en wir an mit Bilderbuch, etwas Pflaumenwein auf ein gro&amp;szlig;artiges Album, das &amp;uuml;brigens auch live sehr fein umgesetzt wird. Wer also die Gelegenheit hat, die Band in Natura zu erleben, sollte sie auf jeden Fall nutzen.&lt;/p&gt;</description>
			<pubDate>Sat, 02 Apr 2011 21:20:55 +0200</pubDate>
			
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			<title>399</title>
			<link>http://www.trickster.at/39/</link>
			<description>&lt;p&gt;Ich sitze in einem Flugzeug und h&amp;ouml;re Musik. In meine Ohren dr&amp;auml;ngen sich Slap-B&amp;auml;sse, donnernde Drums, Gitarrenrifs mit ordentlich Power abwechselnd mit M&amp;auml;dchengesang, Akustikgitarren, ein paar sehr dezenten elektronischen Elementen. Tempowechsel, offensichtliches Verst&amp;auml;ndnis von Dynamik, Stimmungsumschw&amp;uuml;nge, und all das in einer Form, die mich sehr an &lt;strong&gt;Gish&lt;/strong&gt;, das Deb&amp;uuml;talbum der &lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;http://www.trickster.at/the-smashing-pumpkins/&quot;&gt;Smashing Pumpkins&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; erinnert, oder stellenweise auch an &lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;http://www.trickster.at/origin-of-symmetry/&quot;&gt;Origin of Symmetry&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Filos Deb&amp;uuml;talbum &lt;strong&gt;399&lt;/strong&gt; (399 ist die Summe aller Notrufnummern) ist ein bemerkenswertes St&amp;uuml;ck Arbeit. Die drei Welser, von denen keiner zum Zeitpunkt der Ver&amp;ouml;ffentlichung &amp;auml;lter als 19 war, legen hier eine Platte auf den Tisch, die hervorsticht in &amp;Ouml;sterreichs Musikszene. Ein Potpourri aus Progressive, Metal, Noise Rock, Funk, Psychedelic und auch einer Spur Dream Pop - hier mischt man alle m&amp;ouml;glichen Stile zu einem faszinierenden Klangteppich.&lt;br /&gt;S&amp;auml;nger/Gitarrist/Bassist Fabian Anzingers Stimme h&amp;ouml;rt man auf fast jedem der 10 Tracks schreien, singen oder sprechen, immer wieder untermalt von Bassistin/Gitarristin Julia Ramprechts bemerkenswert hohen Backgroundvocals. Auch Ramprecht singt Leadvocals - auf &lt;em&gt;Gr&amp;uuml;n und Blau pt. 2&lt;/em&gt;,&lt;em&gt; Julia&lt;/em&gt; und &lt;em&gt;Narkolepsie&lt;/em&gt; - alle drei Tracks sind weniger im harten Bereich angesiedelt. &lt;br /&gt;Einf&amp;auml;ltig ist auf 399 gar nichts. Man merkt schnell den Drang zur Perfektion in den Details, Beispiele daf&amp;uuml;r sind auch die teils makellos flie&amp;szlig;enden &amp;Uuml;berg&amp;auml;nge der Titel ineinander (&lt;em&gt;Nackte Tr&amp;auml;ume&lt;/em&gt; auf &lt;em&gt;Dunst&lt;/em&gt;; &lt;em&gt;Gr&amp;uuml;n und Blau &lt;/em&gt;auf &lt;em&gt;Nana&lt;/em&gt;).&lt;br /&gt;Schon &lt;em&gt;Nana&lt;/em&gt; allein ist eines der besten St&amp;uuml;cke, die ich seit langem geh&amp;ouml;rt habe, insbesondere aus dem deutschsprachigen Raum - eine Nummer, die neben dem Closer &lt;em&gt;Schattentanz&lt;/em&gt; f&amp;uuml;r sich selbst und auch f&amp;uuml;r das ganze Album spricht.&lt;br /&gt;Erw&amp;auml;hnenswert ist auch &lt;em&gt;Niemals&lt;/em&gt;, das mit einem durchdringenden Schrei und einer tiefen, dr&amp;ouml;hnenden Bassline startet, fast ohne Text auskommt und trotzdem oder gerade deshalb volle Konzentration vom H&amp;ouml;rer automatisch bekommt, nicht erst einfordern muss. Denn Filo haben es weder n&amp;ouml;tig, ihre M&amp;auml;ngel hinter den Vocals verstecken zu m&amp;uuml;ssen, noch mit zu viel Fokus auf dem Gesang alles andere zu &amp;uuml;bert&amp;ouml;nen. Hier ist alles perfekt ausgearbeitet - Gitarre, Bass, Drums sind genau richtig gesetzt, kreativ und einander &quot;auf den Leib&quot; geschrieben.&lt;br /&gt;399 ist eine Eigenproduktion - alles von den Aufnahmen &amp;uuml;bers Mischen und Artwork bis hin zum CD pressen wurde von der Band selbst ohne jegliches fremdes Beiwerk &amp;uuml;bernommen. Das h&amp;ouml;rt man auch, und das ist gut so, denn hier klingt alles echt, eben wie eine Band und nicht nach irgendwas, das man nach zwei Wochen sp&amp;auml;ter sowieso wieder vergessen hat. &lt;br /&gt;Filo spucken gro&amp;szlig;e T&amp;ouml;ne, und man kann verdammt gespannt sein, was man hier noch zu h&amp;ouml;ren bekommt - das k&amp;ouml;nnte etwas ganz Gro&amp;szlig;es werden. Etwas ganz Eigenes ist es jetzt schon.&lt;/p&gt;</description>
			<pubDate>Sun, 20 Mar 2011 22:00:50 +0100</pubDate>
			
			<guid>http://www.trickster.at/39/</guid>
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			<title>Here Today Gone Tomorrow</title>
			<link>http://www.trickster.at/here-today-gone-tomorrow/</link>
			<description>&lt;p&gt;Kalkbrenner. Dieser Name steht seit Jahren f&amp;uuml;r qualitativ hochwertige elektronische Musik aus Berlin. Schon mehr als ein Jahrzehnt lang bereichert &lt;strong&gt;Paul Kalkbrenner&lt;/strong&gt; mit seiner Interpretation von Techno die Welt der elektronischen Musik, seit einiger Zeit begeistert nun auch sein j&amp;uuml;ngerer Bruder Fritz die Szene - und auch eine st&amp;auml;ndig wachsende H&amp;ouml;rerschaft au&amp;szlig;erhalb davon - mit seinen Produktionen. Seinem Deb&amp;uuml;talbum &quot;Here Today Gone Tomorrow&quot;, erschienen im Oktober 2010 auf &lt;em&gt;Suol,&lt;/em&gt; m&amp;ouml;chte ich nun einige Zeilen widmen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie schon in der Biographie zu lesen ist, hat Fritz seine Wurzeln im Hip-Hop und so verwundert es auch nicht sonderlich, dass zwei St&amp;uuml;cke auf dem Album diesem Genre Tribut zollen. Sowohl der erste, als auch der letzte Track&amp;nbsp; - passend als &lt;em&gt;Intro&lt;/em&gt; und &lt;em&gt;Outro&lt;/em&gt; betitelt - sind sehr gef&amp;uuml;hlvolle Kompositionen, die mit ihren gebrochenen Beats und filigranen Melodieb&amp;ouml;gen einen passenden, w&amp;uuml;rdevollen Rahmen f&amp;uuml;r dieses Album bilden.&lt;br /&gt;Apropos &quot;gef&amp;uuml;hlvoll&quot;: M&amp;uuml;sste man den Sound von Fritz Kalkbrenner charakterisieren, w&amp;uuml;rde man wohl dieses Schlagwort w&amp;auml;hlen, auch wenn es der Vielseitigkeit dieses Mannes nicht ganz gerecht werden will. W&amp;auml;hrend die Produktionen von Bruder Paul eher monoton und technoid ausgerichtet sind - und das ist bittesch&amp;ouml;n keineswegs abwertend zu verstehen -, zeichnen sich jene von Fritz durch eine wohlige W&amp;auml;rme, ein Gef&amp;uuml;hl der Geborgenheit und der inneren Ruhe aus. Gem&amp;uuml;tliche Fl&amp;auml;chen, ber&amp;uuml;hrende Melodien und satte, tiefe B&amp;auml;sse machen seine Kreationen aus. Der Einsatz von Gitarren und Bassgitarren in einigen Tracks verleiht dem Ganzen etwas sehr Eigenst&amp;auml;ndiges und l&amp;auml;sst die St&amp;uuml;cke lebendiger und voller klingen. Doch gibt er sich nicht damit zufrieden, einfach nur zu produzieren, nein, f&amp;uuml;r einige Titel auf dem Album sang er selbst Vocals ein. Lange schon vor seinen ersten eigenen Releases lieh er seine Stimme den Tracks von befreundeten K&amp;uuml;nstlern, N&amp;auml;heres dazu findet ihr in der Biographie. Auch auf seinem Album bekommt man seinen rauchigen, kratzigen, eigenwilligen und&amp;nbsp; wahrscheinlich genau deshalb so faszinierend-sch&amp;ouml;nen Gesang zu h&amp;ouml;ren.&lt;br /&gt;Da w&amp;auml;ren zum Beispiel mit &lt;em&gt;Right In The Dark&lt;/em&gt; und &lt;em&gt;Facing The Sun&lt;/em&gt; zwei Songs, die man als poppigen Deep House mit Country-Einfl&amp;uuml;ssen beschreiben k&amp;ouml;nnte. Fritz Kalkbrenner bringt hier eindrucksvoll seine Stimme zur Geltung und schafft es dabei gekonnt, nicht in den musikalischen Kitsch abzudriften. Auch erw&amp;auml;hnen sollte man das gro&amp;szlig;artige &lt;em&gt;Was Right Been Wrong&lt;/em&gt;, das einige bereits von der &quot;Wingman EP&quot; aus dem Jahre 2009 kennen d&amp;uuml;rften. Der Gesang wirkt in keinem Moment aufgesetzt oder aufdringlich, im Gegenteil, er bildet mit der Instrumentalisierung ein harmonisches Ganzes, alles klingt wie aus einem Guss.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Doch Fritz w&amp;auml;re kein Kalkbrenner, w&amp;uuml;rde er seine gewohnten Pfade nicht ab und an verlassen. So versteift er sich auf seinem ersten Album nicht auf ruhige, deepe Kl&amp;auml;nge, sondern beweist,&amp;nbsp; dass er auch die etwas forschere Gangart einwandfrei beherrscht.&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;St&amp;uuml;cke wie &lt;em&gt;Amy Was A Player&lt;/em&gt; zeigen deutlich sein K&amp;ouml;nnen als Produzent. Tech House, auf das Notwendigste reduziert, und dennoch so druckvoll, spannungsgeladen und abwechslungsreich, dass es eine wahre Freude ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So manch einer ist ja der Meinung, Fritz sei nur ein billiger Abklatsch von Paul. Dass sich die Br&amp;uuml;der in ihrem Sound irgendwo &amp;auml;hneln, ist aber weder verwunderlich noch verwerflich. Von 14 Tracks gibt es einen einzigen, den man ohne Z&amp;ouml;gern auch Paul zuschreiben k&amp;ouml;nnte. Doch das ist Jammern auf hohem Niveau, &quot;Here Today Gone Tomorrow&quot; bietet &amp;uuml;ber seine gesamte, die Kapazit&amp;auml;t einer Audio-CD mehr als ausreizende Spielzeit von etwas &amp;uuml;ber 79 Minuten elektonische Musik in Bestform.&lt;br /&gt;Freunde guter Musik sollten es sich nicht entgehen lassen, in diese Melange aus Techno, Tech House, Deep House und viel Soul hineinzuh&amp;ouml;ren - auch, wenn sie um die elektronischen Gefilde normalerweise einen Bogen machen.&lt;/p&gt;</description>
			<pubDate>Sun, 23 Jan 2011 01:48:21 +0100</pubDate>
			
			<guid>http://www.trickster.at/here-today-gone-tomorrow/</guid>
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			<title>Tschuldigung.</title>
			<link>http://www.trickster.at/tschuldigung/</link>
			<description>&lt;p&gt;Fast vier Jahre haben die beiden Wiener gebraucht, um ihr sechstes Album fertig zu bekommen. Das kommt mit dem absolut unschuldigen Titel '&lt;strong&gt;Tschuldigung.&lt;/strong&gt;' daher - und damit ist diese Einleitung auch schon abgeschlossen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Album beginnt gleich mit dem zweifellos schwierigsten Songnamen meines Lebens: &lt;em&gt;Moritat vom Kriegsminister Theodor Baillet de Latour&lt;/em&gt; handelt von der &amp;ouml;sterreichischen &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Revolution_von_1848/49_im_Kaisertum_%C3%96sterreich&quot;&gt;Fast-Revolution 1848&lt;/a&gt; - in Anbretracht der momentanen weltweiten revolution&amp;auml;ren Stimmung nat&amp;uuml;rlich ein absoluter Gl&amp;uuml;cksgriff - auch wenn man sich w&amp;uuml;nscht, dass sich die V&amp;ouml;lker dieser Erde nicht gerade &amp;Ouml;sterreich revolutionsm&amp;auml;&amp;szlig;ig als Vorbild nimmt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Etwas moderner gibt sich Internetforenposter - ein Lied &amp;uuml;ber Internetforenposter, die in Internetforen Internetforenposts posten:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class=&quot;quote&quot;&gt;&quot;&lt;em&gt;Ich rei&amp;szlig;e trotzdem immer das Maul auf und beschimpf die ganze Welt (...) Ich wei&amp;szlig; immer alles besser und poste &amp;uuml;berall was geht - also warum hat mich keiner lieb?&lt;/em&gt;&quot; -- Bedenkt dieses Zitat besser beim Kommentieren zu diesem Artikel.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Diese Stadt&lt;/em&gt; erz&amp;auml;hlt vom kontinuiierlichen Niedergang des Lebens in einer fiktiven Stadt - Wiesen d&amp;uuml;rfen nicht betreten werden, &amp;ouml;ffentliche Klos werden verschlossen, alles geh&amp;ouml;rt Banken und der Gl&amp;uuml;cksspielmafia. Sehr fiktiv nat&amp;uuml;rlich, geradezu unvorstellbar - aber trotzdem ein wunderbares Lied.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;h1&gt;BR&amp;Uuml;STE...&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;(und ja, ich bin mir sicher, dass wir jetzt wesentlich mehr Besucher &amp;uuml;ber Google bekommen)&amp;nbsp; &lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;... ist im Grunde nur der Name des n&amp;auml;chsten Liedes. Ein Leidgesang, dem sich vermutlich viele M&amp;auml;nner anschlie&amp;szlig;en k&amp;ouml;nnen: Frauen spielen laut dem Lied tats&amp;auml;chlich mit ihren Reizen, um uns zu irritieren - h&amp;auml;tten wir auch ohne dem Lied vermutet, aber jetzt haben wir wenigstens die Best&amp;auml;tigung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sehr &amp;auml;hnliche Themen behandeln die beiden n&amp;auml;chsten Lieder - w&amp;auml;hrend es bei &lt;em&gt;Burschen&lt;/em&gt; um die langj&amp;auml;hrige &quot;freidenkende&quot; Tradition von Burschenschaftern und deren geistigen Schmutz geht, handelt &lt;em&gt;In dieser Suppe schwimmt ein Haar&lt;/em&gt; von unhygienisches Zust&amp;auml;nden beim Essen. Tipp: Zum Mittagessen h&amp;ouml;ren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Humoristisches Highlight des Albums ist zweifellos das &lt;em&gt;Islamlied&lt;/em&gt; (siehe Video rechts oben) - argumentativ gegen paranoide Angstmenschen &amp;uuml;beraus wertvoll - falls sie den &amp;uuml;beraus subtilen Sarkasmus des Lieds richtig verstehen. Ebenso wertvoll ist nat&amp;uuml;rlich das allseits bekannte &lt;em&gt;Karl-Heinz&lt;/em&gt;, das sich mittlerweile mit fast einer halben Million YouTube-Views r&amp;uuml;hmen darf. Und trotzdem werd ich jetzt auf jedliche Scherze &amp;uuml;ber Unschuldsvermutungen verzichten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den Abschluss des Albums stellt &lt;em&gt;Vermutlich kein Vergn&amp;uuml;gen&lt;/em&gt; dar, ein Lied zur fantastischen, noch nie dagewesenen EM 2008, inklusive Fu&amp;szlig;ball-Fanges&amp;auml;nge.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Fazit&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Musikalisch auf einem &amp;auml;hnlichen Niveau wie &lt;a href=&quot;http://www.trickster.at/hitler-huhn-und-hoelle/&quot;&gt;Hitler, Huhn und H&amp;ouml;lle&lt;/a&gt; haben es Christoph &amp;amp; Lollo dank genialer Texte geschafft, noch mal ein bisschen an Komik und Eing&amp;auml;ngigkeit zuzulegen. Vor allem die Bandbreite an behandelten Themen wei&amp;szlig; zu begeistern: Das verdient 10 von 10 Punkten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir schlie&amp;szlig;en mit einem absolut passenden Zitat aus &lt;em&gt;Musikbusiness&lt;/em&gt;:&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Und wenn uns das dann noch alles zu anstrenged ist,&lt;br /&gt;dann bleibt uns wohl nur noch ein Beruf: Musikjournalist.&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Nachlese&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;em&gt;&lt;a href=&quot;http://www.trickster.at/interview-mit-christoph-lollo/&quot;&gt;trickster.at - Interview mit Christoph &amp;amp; Lollo&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;</description>
			<pubDate>Fri, 04 Mar 2011 12:08:16 +0100</pubDate>
			
			<guid>http://www.trickster.at/tschuldigung/</guid>
		</item>
		
		<item>
			<title>Kommt wir hauen Granaten rein. Das kleine bisschen Leben.</title>
			<link>http://www.trickster.at/kommt-wir-hauen-granaten-rein-das-kleine-bisschen-leben/</link>
			<description>&lt;p&gt;So erschreckend plausibel der Titel des Albums auch klingen mag, &lt;strong&gt;Kommando Elefant&lt;/strong&gt; startet vergleichsweise lieblich in ihr zweites Album. Ein bisschen Klingeln am Anfang, es folgt ein ein mittelm&amp;auml;&amp;szlig;iges Liebeslied. Danach der Schock: &quot;&lt;em&gt;Party Party&lt;/em&gt;&quot; hat mit dem &amp;uuml;blichen Elefantensound absolut nichts zu tun: Ob das ein Experiment, eine Stilverirrung oder doch nur ein Scherz war, kann man nicht aus dem Stehgreif sagen - h&amp;ouml;rt sich aber beim ersten Mal schlimmer an, als es in Wirklichkeit ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Danach vers&amp;ouml;hnt sich das Album aber wieder mit dem geneigten Ohr des H&amp;ouml;rers -&lt;em&gt; In all den Jahren&lt;/em&gt; kann man getrost als Meisterwerk betrachten, und das liegt nicht nur am etwas epischen Sound des St&amp;uuml;cks. Oder vielleicht auch doch. Wie dem auch sein - man will sich als Autor ja nicht auf solche Nebens&amp;auml;chlichkeiten konzentrieren - schreitet das Album mit &lt;em&gt;Falsche Helden&lt;/em&gt; voran: Ein Ohrwurm bester Qualit&amp;auml;t, der noch dazu mit dem ungef&amp;auml;hr s&amp;uuml;&amp;szlig;esten Video aller Zeiten daherkommt. Wer bei dem Video (siehe rechts oben) nicht ein spontanes &quot;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;oooooooooh!&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&quot; ausst&amp;ouml;&amp;szlig;t, erscheint mir pers&amp;ouml;nlich suspekt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach den beiden - ich bin jetzt mal so frei, und nenn sie so - Zwischendurch-Tracks &lt;em&gt;Weiterk&amp;auml;mpfen&lt;/em&gt; und &lt;em&gt;Tanz den Regenbogen&lt;/em&gt; geht es dann weiter mit &lt;em&gt;Alaska&lt;/em&gt;. Und dieses &lt;em&gt;Alaska&lt;/em&gt; beschreibt wohl ein Wort am allerbesten: Wahnsinn. Solche Behauptungen w&amp;uuml;rden wir nat&amp;uuml;rlich nicht aufstellen, wenn wir sie nicht argumentativ untermauern k&amp;ouml;nnen: Als erstes ergibt sich diese Tatsache durch den fantastischen Sound, und als zweites durch den etwas lyrischen Text - ich darf zitieren: &quot;&lt;em&gt;Denn Alaska ist ein Mond&lt;/em&gt;&quot;. Das ergibt nat&amp;uuml;rlich Sinn, deswegen ja auch Wahn-Sinn. Ha, Ha. Naja.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die folgende Single-Auskopplung &lt;em&gt;Letzter Sommer&lt;/em&gt;, die sich im Herbst 2010 exzellent in den &amp;ouml;sterreichischen Indie-Charts gemacht hat, mag mir aber gar nicht so gefallen. Sei es der doch etwas resignative Text, oder der (dazu durchaus passende) langsame Sound - kann man nichts machen. Ganz anders ist da &lt;em&gt;Wien frisst&lt;/em&gt;: Mit einem Lied dar&amp;uuml;ber, wie oarg Wien doch ist, hat uns schon &lt;a href=&quot;http://www.trickster.at/ja-panik/&quot;&gt;Ja, Panik&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://www.trickster.at/the-taste-and-the-money/&quot;&gt;begeistern&lt;/a&gt; k&amp;ouml;nnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den Abschluss des Albums liefern &lt;em&gt;Bitte komm mir nicht mit Kunst&lt;/em&gt; und &lt;em&gt;Highway der Schmerzen&lt;/em&gt; - zwei durchg&amp;auml;ngig gut gemachte Lieder, da kann man &amp;uuml;berhaupt nichts kritisieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Fazit:&lt;/strong&gt; Ein Album, das zu gefallen wei&amp;szlig;, wobei vermutlich jeder seine Lieblingsst&amp;uuml;cke f&amp;uuml;r sich raussuchen muss. Wenn man bedenkt, dass bei vielen Bands das zweite Album eine Art Durchh&amp;auml;nger darstellt, kann man zu dem Album nur noch gratulieren.&lt;/p&gt;</description>
			<pubDate>Tue, 08 Feb 2011 13:29:18 +0100</pubDate>
			
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			<title>Kaputt, aber glücklich</title>
			<link>http://www.trickster.at/kaputt-aber-gluecklich/</link>
			<description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die Bar ist schei&amp;szlig;e, das Bier ist warm. Die Musik ist schlecht und jedes M&amp;auml;dchen hat einen Freund im Arm.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So optimistisch startet Kommando Elefant in ihr erstes Album. Wie man gleich unschwer an den ersten Zeilen erkennt, geht es im ersten Lied um den &amp;ouml;sterreichischen Philosophen Ludwig Wittgenstein. Gut, den Anteil der Analytischen Sprachphilosophie und des Logischen Positivismus im Album h&amp;ouml;rt man jetzt nicht unbedingt raus, aber das muss man ja auch nicht unbedingt erwarten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ansprechend gibt sich dann gleich Nummer 3 des Albums, &lt;em&gt;Rabauken&lt;/em&gt; - inwiefern allerdings die Textzeile &quot;&lt;em&gt;Wir waren Clowns, mit rostigen Trompeten&lt;/em&gt;&quot; jetzt Sinn macht, oder einfach nur k&amp;uuml;nstlerisch wirken soll - das entzieht sich der Kenntnis des gesch&amp;auml;tzten Autors, aber das muss ja nichts hei&amp;szlig;en.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mitrei&amp;szlig;end beschreibt das n&amp;auml;chste Lied, &lt;em&gt;Wir sind gr&amp;ouml;&amp;szlig;er,&lt;/em&gt; wohl am besten. Das f&amp;auml;hrt rein, da pfeifen selbst die rostigsten Trompeten - das gef&amp;auml;llt. Ebenso &lt;em&gt;Highlife &amp;amp; Drogen&lt;/em&gt; - damit kann sich wohl der durchschnittliche trickster-Leser wunderbar identifizieren - also ein klarer Tipp von mir.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kein schlechtes Wort l&amp;auml;sst sich &amp;uuml;ber &lt;em&gt;Letzte Ausfahrt&lt;/em&gt;, &lt;em&gt;Evelyne&lt;/em&gt; und &lt;em&gt;Du hast das Universum in deiner Hand&lt;/em&gt; sagen. Wenn man davon ausgeht, dass sich die Qualit&amp;auml;t eines Albums vor allem an den L&amp;uuml;ckenf&amp;uuml;llern gegen Ende auszeichnet, so hat Kommando Elefant hier fantastische Arbeit geleistet: Nicht zu langsam, nicht zu aufw&amp;uuml;hlend, immer stimmige Musik: Das passt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den Abschluss bildet &lt;em&gt;Udo L.&lt;/em&gt; - ja, es geht tats&amp;auml;chlich um Udo Lindenberg. Das klingt jetzt an und f&amp;uuml;r sich nicht so geil, aber das Lied an sich &amp;uuml;berrascht. Gut zum Nachdenken, gut zum Ausn&amp;uuml;chtern: Auch solche Musik sollte es auf einem Album geben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Fazit:&lt;/strong&gt; Ein Erstlingswerk, das zu &amp;uuml;berraschen wei&amp;szlig;: Durchg&amp;auml;ngig gut gemachte Lieder, stets bem&amp;uuml;ht, an einem gewissen Grad Perfektion zu kratzen. Kann man nur empfehlen.&lt;/p&gt;</description>
			<pubDate>Fri, 29 Oct 2010 14:38:33 +0200</pubDate>
			
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			<title>Sea Of Cowards</title>
			<link>http://www.trickster.at/sea-of-cowards/</link>
			<description>&lt;p&gt;Es ist wieder einmal soweit! Vollblutmusiker &lt;em&gt;Jack White&lt;/em&gt; meldet sich mit dem neuen Album &lt;em&gt;Sea Of Cowards&lt;/em&gt;&amp;nbsp; seiner Drittband &lt;em&gt;The Dead Weather&lt;/em&gt; in der Alternative/Bluesrock Szene&amp;nbsp; zur&amp;uuml;ck. Da mich das erste Album &lt;em&gt;Horehound &lt;/em&gt;der in Nashville beheimateten Band enorm begeistert hatte, war das neue Werk der Supergroup ein absoluter Pflichtkauf f&amp;uuml;r mich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch dieses mal geht das Quartett mit dem gewohnten, fabelhaften Line Up bestehend aus &lt;em&gt;Allison Mosshart&lt;/em&gt; (The Kills), &lt;em&gt;Dean Fertita &lt;/em&gt;(Queens Of The Stone Age), &lt;em&gt;Jack Lawrence &lt;/em&gt;(The Raconteurs/The Greenhornes) und nat&amp;uuml;rlich&lt;em&gt; Jack White &lt;/em&gt;(The White Stripes, The Raconteurs) an die Arbeit. Dass bei solch einer Ansammlung musikalischer Virtuosit&amp;auml;t nur ein Meisterwerk entstehen kann, wird auch bei &lt;em&gt;Sea Of Cowards&lt;/em&gt; wieder zu 100%&amp;nbsp; best&amp;auml;tigt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gleich der Auftakt des Albums zeigt die Formation um&lt;em&gt; Jack White&lt;/em&gt; was sie einem musikalisch zu bieten versuchen. &lt;em&gt;Blue Blood Blues&lt;/em&gt; ist der Inbegriff eines &lt;em&gt;The Dead Weather&lt;/em&gt; Songs. Es handelt sich dabei also um einen Track, zusammengesetzt aus dem hysterisch abwechselnden Gesang von Leads&amp;auml;ngerin Mosshart und Backgrounds&amp;auml;nger White, brutal verzerrten, repetativen Gitarrenriffs von Gitarrist Fertita und einer, zwischen dem Gitarrengewitter und den gl&amp;uuml;henden Orgelparts, leider beinahe untergehenden Bassline von Jack Lawrence.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fortgef&amp;uuml;hrt wird das Album mit den Songs&lt;em&gt; Hustle And Cuss,&lt;/em&gt; &lt;em&gt;The Difference Between Us&lt;/em&gt; (mit Ohrwurm-Orgelriff),&lt;em&gt; I&amp;rsquo;m Mad&lt;/em&gt; (Gitarrenriff erinnert ab 1:50 sehr stark an Led Zeppelin) und &lt;em&gt;Die By The Drop&lt;/em&gt; (die erste Single vor &lt;em&gt;Blue Blood Blues&lt;/em&gt;).&lt;br /&gt;Nicht nur &lt;em&gt;I'm Mad&lt;/em&gt; erinnert&amp;nbsp; an die Ur-Bluesrocker der 60er Jahre. Auch bei Songs wie&lt;em&gt; I Can&amp;rsquo;t Hear You &lt;/em&gt;und&lt;em&gt; No Horse&lt;/em&gt; kann man eine gewisse Gemeinsamkeit zu &lt;em&gt;The Dead Weather&lt;/em&gt; und den Classic Rock Legenden der Hippie Zeit erkennen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch die &amp;uuml;brigen Songs &lt;em&gt;Old Mary&lt;/em&gt; (hier kommt wieder die Ohrwurm-Orgel zum Vorschein),&lt;em&gt; Looking At The Invisible Man &lt;/em&gt;(mit extremem Fuzz) ,&lt;em&gt; Gasoline &lt;/em&gt;und &lt;em&gt;Jawbreaker&lt;/em&gt; (beide mit Spitzensoli) sind erstklassige Tracks.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fazit:&lt;em&gt;&lt;br /&gt;Sea Of Cowards&lt;/em&gt; ist f&amp;uuml;r mich auf jeden Fall eines der Top Album Releases heuer. Der&lt;em&gt; Horehound - &lt;/em&gt;Nachfolger ist f&amp;uuml;r jeden absolut empfehlenswert und auch mindestens so H&amp;ouml;renswert.&lt;br /&gt;Nach diesen 2 Spitzenalben kann man nicht anders als mit lauter Vorfreude auf das Dritte Studioalbum der Rocker zu blicken. &lt;br /&gt;Das gibt ohne Frage 10 Punkte meinerseits.&lt;/p&gt;</description>
			<pubDate>Tue, 19 Oct 2010 22:02:12 +0200</pubDate>
			
			<guid>http://www.trickster.at/sea-of-cowards/</guid>
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			<title>In The Woods</title>
			<link>http://www.trickster.at/in-the-woods/</link>
			<description>&lt;p&gt;Soviele B&amp;auml;ume ein Wald hat, soviele Gr&amp;uuml;nde gibt es, ihn zu lieben. Ob das nun die versteckte Lichtung ist, der Moment, in dem Sonnenstrahlen die Gipfelkrone durchbrechen oder der erste Vogel am Morgen - ein Wald hat etwas Magisches.&lt;br /&gt;Das sehen auch &lt;em&gt;Francis International Airport&lt;/em&gt; so. F&amp;uuml;r ihr neues Album &lt;em&gt;In the Woods&lt;/em&gt; hat man sich in die Tiefen der W&amp;auml;lder begeben und dort die erste Single &quot;Monsters&quot; visualisiert. Auf eine derart eigene, fantastische Weise, dass sich ihr Label &lt;em&gt;Siluh &lt;/em&gt;bem&amp;uuml;&amp;szlig;igt f&amp;uuml;hlte, alle Ger&amp;uuml;chte &amp;uuml;ber die Beteiligung jeglicher Art von Pilzen zu dementieren.&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Just cause you feel it, doesn't means it's there&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Frappant ist die &amp;Auml;hnlichkeit der Idee, die das Video tr&amp;auml;gt, zu jener von &lt;em&gt;Radioheads &lt;/em&gt;&quot;There There&quot;. Gleicherma&amp;szlig;en verst&amp;ouml;rt und autistisch anmutend wie Thom Yorke seinerzeit stolpert nun Markus Zahradnicek durch den Wald, teils auf der Suche, teils auf der Flucht. Bizarre Maskenwesen begegnen ihm, verfolgen ihn, tragen den Gest&amp;uuml;rzten. Eine Allegorie, eine Fabel? Oder einfach nur ein Traum?&lt;br /&gt;Ein Wald hat etwas Geheimnisvolles.&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;We are Wood&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Davon, dass &lt;em&gt;Francis International Airport&lt;/em&gt; aber auch abseits des Wienerwaldes ihren Spa&amp;szlig; hatten, zeugt das Gesamtkunstwerk &lt;em&gt;In the Woods&lt;/em&gt; und dem Vernehmen nach auch die gepl&amp;uuml;nderten Sparstr&amp;uuml;mpfe der Bandmitglieder.&lt;br /&gt;In der Tat hat man sich einiges vorgenommen f&amp;uuml;r den Nachfolger des Deb&amp;uuml;talbums &lt;em&gt;We Are Jealous. We Are glass&lt;/em&gt;. Man wollte raus aus der Lo-Fi-Ecke, raus aus dem Probenkeller, rein ins Studio. Die aktuellen Werke von &lt;em&gt;Grizzly Bear&lt;/em&gt; und&lt;em&gt; Beach House&lt;/em&gt; sollten Pate stehen f&amp;uuml;r ein Album, das kein Deb&amp;uuml;talbum ist, aber eben auch nicht &quot;ganz der Papa&quot;.&lt;br /&gt;Und das h&amp;ouml;rt man auch. Eine wesentlich ausgefeiltere Produktion, deren  Liebe zum Detail sich in fast allen der neuen Songs manifestiert  kennzeichnet Album #2. Viel von dem Fragilen auf dem ersten Album ist  verloren gegangen. M&amp;ouml;chte man es unbedingt auf ein Wortspiel anlegen,  k&amp;ouml;nnte man sagen: Br&amp;uuml;chiges Glas musste einem Klangwald weichen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber auch wenn man ernst an die Sache herangeht, bezaubert einen &lt;em&gt;In the Woods&lt;/em&gt;: Da finden sich Momente, die einen erschaudernd zum Niederknien zwingen, welche, zu denen man einfach jemand umarmen m&amp;ouml;chte (und sei es auch nur sich selbst) und Melodien, die zum Entschweben gemacht sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ganz dieser Programmatik entsprechend er&amp;ouml;ffnet &quot;All Your Lines End In Me&quot; den Reigen; interessanterweise jener der elf  Tracks, der als Letzter entstand. &amp;Uuml;ber freundliches Gitarrengezupfe, versteckten Synthesizereinsatz und sanftes Schlagzeugspiel, &amp;uuml;ber Markus  Zahradnicek und seine mit tr&amp;auml;umerischer Stimme vorgetragenen, indirekten  und subtilen Lyrics gelangt man zu der Erkenntnis, dass am Ende des Tages (sch&amp;ouml;ne Politikerfloskel!) wohl kein Weg an den f&amp;uuml;nf Herren vorbeif&amp;uuml;hren werde. All our lines end in &lt;em&gt;Francis International Airport&lt;/em&gt;?&lt;br /&gt;Wohl ja, denn auch auf den folgenden 44 Minuten folgt ein Glanzlicht dem anderen, eine G&amp;auml;nsehaut der n&amp;auml;chsten. &quot;Feet of Clay&quot; erhebt vehement Anspruch auf Ehrung als &quot;Lieblingssong&quot;, als drei Minuten pures tanzbares Gl&amp;uuml;ck darf man das durchaus auch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ebenso  erlaubt war es zu feiern. In der Nacht vor der offiziellen  Ver&amp;ouml;ffentlichung des Albums ging die Album-Release-Party in der Wiener &lt;em&gt;transporter bar &lt;/em&gt;von statten. Highlight des Abends: die Akustik-Session zu mittern&amp;auml;chtlicher Stunde (siehe Fotos).&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Geboten wurde ein Vorgeschmack auf das, was da auf den B&amp;uuml;hnen dieses Landes kommen mag.&lt;strong&gt; &lt;/strong&gt;Lautes, Leises, Br&amp;uuml;chiges, Starkes, Sanftes, Wildes. Sch&amp;ouml;nes!&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein guter Deal&lt;/strong&gt;,&lt;strong&gt; der beste seit langem...&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Wenn einige Magazine in ihren Rezensionen von einem Album sprechen, dem man so gar nicht anh&amp;ouml;ren will, dass es aus &amp;Ouml;sterreich kommt, dann haben sie vielleicht Recht, aber keinen gr&amp;ouml;&amp;szlig;eren Belang. Herkunft ist keine qualitative Kategorie und auch wenn man aus dem tiefsten Traisental kommt kann man klingen wie Brooklyner.&lt;br /&gt;Insofern d&amp;uuml;rfte es auch  weniger nachhaltigen Eindruck auf die Musik gemacht haben, dass sich der Lebensmittelpunkt der - Eigenaussage - &quot;Landeier&quot; nach Wien verlagert hat, als die bandinternen Umbesetzungen.  Mit Georg Tran und Manuel Riegler finden sich ja gleich zwei neue Kr&amp;auml;fte  im Airport-Tower wieder...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Song aus dieser Zeit des Umbruchs, ein wenig auch des Neuanfangs, als sich &lt;em&gt;Francis International Airport &lt;/em&gt;die Umst&amp;auml;nde, unter denen sie &lt;em&gt;In the Woods&lt;/em&gt; erarbeiten wollten, liefert eine Zeile, mit der sich wunderbar enden l&amp;auml;sst: &quot;It's gonna be a great, great deal for all of us&quot;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einer  der besten Deals seit langem. Einer, der einen aus dem warmen Zimmer  treibt, in den Wald gehen l&amp;auml;sst um dort in den sch&amp;ouml;nsten aller B&amp;auml;ume ein  Herz zu ritzen, in dem sich drei Buchstaben finden: &lt;em&gt;FIA&lt;/em&gt;.&lt;br /&gt;Ein Wald hat etwas Intimes.&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Francis International Airport - In the Woods&lt;br /&gt;Siluh Records&lt;br /&gt;V&amp;Ouml;: 08.10.10&lt;/strong&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Francis International Airport&lt;/em&gt; touren diesen Herbst freudig durchs Land, unter anderem auf der &lt;em&gt;&lt;strong&gt;FM4 Soundpark-Tour&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;:&lt;br /&gt;20.10. GRAZ - Explosiv&lt;br /&gt;21.10. DORNBIRN - Spielboden&lt;br /&gt;22.10. INNSBRUCK - Weekender&lt;br /&gt;23.10. STEYR - R&amp;ouml;da&lt;br /&gt;25.10. WIEN - Chelsea&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Julius f&amp;uuml;r fm5.at&lt;br /&gt;[c] FM5 2010&lt;/p&gt;</description>
			<pubDate>Sun, 17 Oct 2010 09:41:30 +0200</pubDate>
			
			<guid>http://www.trickster.at/in-the-woods/</guid>
		</item>
		
		<item>
			<title>Mirrors</title>
			<link>http://www.trickster.at/mirrors/</link>
			<description>&lt;p&gt;Neulich durchk&amp;auml;mmte ich das last.fm Universum nach neuen Interpreten f&amp;uuml;r meine Musikbibliothek, wobei ich auf eine Band stie&amp;szlig;, deren Namen ich absolut noch nie in meinem Leben geh&amp;ouml;rt hatte (und unter uns, das mag schon etwas hei&amp;szlig;en): &lt;em&gt;Uni_Form&lt;/em&gt;, Eine Post-Punk/Indie Rock Band aus Portugal, die laut last.fm eine &amp;uuml;berragende (!!!) &amp;Auml;hnlickeit&amp;nbsp; mit Interpol hat. Trotz des skurrilen Namens h&amp;ouml;rte ich mir deren Debutalbum &lt;em&gt;Mirrors &lt;/em&gt;an. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch dieses mal entt&amp;auml;uschte mich last.fm nicht. Die &amp;Auml;hnlichkeit zu Paul Banks, Sam Fogarino und Daniel Kessler ist un&amp;uuml;berh&amp;ouml;rbar. Vor allem die Stimme von S&amp;auml;nger &lt;em&gt;Vox Machina &lt;/em&gt;(die Portugiesen scheinen Fans von merkw&amp;uuml;rdigen Namen zu sein), erinnert&amp;nbsp; immens an den baritonen, melancholischen Gesang Banks&amp;lsquo; (alias Julian Plenti)..&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eingeleitet wird das Album von einem wahrlich Interpoltastischem Song namens&lt;em&gt; The Liar&lt;/em&gt;. Mit einem wahrlich erstklassigem, ja, fast klingeltonw&amp;uuml;rdigem Intro starten die Lissabonner ihr Debutalbum perfekt. Die folgenden zwei Songs tragen die eher simplen Titel &lt;em&gt;Shadows&lt;/em&gt; (die erste und einzige Single) und &lt;em&gt;Fire&lt;/em&gt;. By the way, ratet mal welche Band ihre Songtitel auch meistens kurz und einfach h&amp;auml;lt? Richtig. Interpol. &lt;br /&gt;Aber genug Vergleiche mit Interpol. Zur&amp;uuml;ck zu &lt;em&gt;Shadows&lt;/em&gt; und &lt;em&gt;Fire&lt;/em&gt;. Jedes von ihnen hat seinen ganz eigenen Charme trotz der teilweise monoton klingenden Stimme des S&amp;auml;ngers &lt;em&gt;Vox Machina.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ebenso die Tracks vier bis sechs verlieren nicht an Qualit&amp;auml;t zu ihren Vorg&amp;auml;ngern. Mit &lt;em&gt;It&amp;rsquo;s Over, Metnal&lt;/em&gt; und &lt;em&gt;Hollow Destiny&lt;/em&gt; demonstriert uns das Trio auch im weiteren Verlauf des Albums ihr Talent. Des weiteren wird die CD noch durch Nummern wie &lt;em&gt;Claire de Lune&lt;/em&gt; (welches nur den Namen mit Claude Debussy&amp;rsquo;s klassischem Meisterwerk gemeinsam hat), &lt;em&gt;The Wrong Man, Freakshow &lt;/em&gt;(letzter Track mit sch&amp;ouml;n-schauriger Atmosph&amp;auml;re) und Fragile abgerundet. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist das erste Album der Portugiesen, doch eine EP haben die Drei bereits ver&amp;ouml;ffentlicht. Am besten ihr schaut mal bei diesem (&lt;a href=&quot;http://www.lastfm.de/music/uni_form/EP&quot;&gt;http://www.lastfm.de/music/uni_form/EP&lt;/a&gt;) Link vorbei; da k&amp;ouml;nnt ihr euch die gesamte EP gratis downloaden und euch eure eigene Meinung bilden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Letztendlich muss jeder f&amp;uuml;r sich selbst entscheiden ob er &lt;em&gt;Uni_Form&lt;/em&gt; f&amp;uuml;r einen mittelm&amp;auml;ssigen Interpol - Abklatsch h&amp;auml;lt oder nicht. Ich pers&amp;ouml;nlich sehe kein Problem darin, dass die beiden Bands &amp;auml;hnlich klingen. &lt;em&gt;Mirrors&lt;/em&gt; ist wirklich ein 1A Album, von dem sich viele Songs in meiner Wiedergabeliste wiederfinden.&lt;/p&gt;</description>
			<pubDate>Mon, 20 Sep 2010 20:54:21 +0200</pubDate>
			
			<guid>http://www.trickster.at/mirrors/</guid>
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